Parcoursplaner Rally Obedience – Bedienungsanleitung

Der Parcoursplaner ist eine Anwendung im Webbrowser zum Planen von Rally-Obedience-Parcours nach dem VDH-Regelwerk – für Beginner, Klasse 1 bis 3 und Senior. Schilder werden auf einem maßstabsgetreuen Feld (30 × 20 m) platziert, Mehrschilderübungen (MSÜ) zusammengestellt, der Laufweg automatisch berechnet und der Parcours gegen die Regeln geprüft.

Diese Seite beschreibt alle Funktionen Schritt für Schritt.

© 2026 Peter Teich · Lizenzbedingungen

Zum Parcoursplaner

1. Start

Beim Öffnen erscheint eine Auswahl:

Wurde die Sitzung durch einen Absturz automatisch wiederhergestellt, erscheint stattdessen oben ein Hinweisbanner und Sie machen direkt weiter.

2. Stammdaten

Pflichtfelder: Verein/Event, Ersteller, Klasse, Datum. Sie werden dauerhaft in der Kopfzeile angezeigt und fließen in den Dateinamen beim Speichern/Drucken ein.

➜ Später ändern: Button ✎ Stammdaten in der Kopfzeile.

3. Die Zeichenfläche

4. Werkzeuge (linke Leiste)

WerkzeugFunktion
⬚ AuswahlElemente anklicken, verschieben (ziehen) – eine MSÜ wird dabei als ganzer Block verschoben
⊞ MSÜMehrschilderübung aufbauen und umbauen: Schild an ein gesetztes Schild ziehen – es rastet rechts daneben oder darunter ein; einzelne Schilder eines Blocks verschieben, tauschen oder herauslösen (Abschnitt 7)
╱ LinieGerade Linie ziehen
⇢ LaufwegGestrichelter Pfeil
🐾 TapsenGepunktete Pfoten-Linie
▯ HürdeHürdensymbol setzen
● PylonePylone/Napf-Punkt setzen
① NummerEigenständige Stationsnummer setzen (ohne Schild)
⌫ RadiererElement antippen/anklicken = löschen (in einer MSÜ nur das angetippte Schild)
FarbeSchwarz / Rot / Grün / Gelb für die Zeichenelemente
SchildergrößeRegler unten in der Werkzeugleiste — skaliert die Bildgröße aller platzierten Schilder/MSÜs gemeinsam

Werkzeug wählen, dann auf die Zeichenfläche klicken bzw. ziehen.

5. Ein Element bearbeiten

Element mit dem Auswahl-Werkzeug anklicken:

Rechtsklick auf ein gesetztes Schild oder eine MSÜ öffnet ein Menü:

301, 329 und 324: Im Eigenschaften-Panel („Schild steht ⬅ links / rechts ➡“) und im Rechtsklick-Menü lässt sich wählen, auf welcher Seite des Laufwegs das Schild steht. Das Schild wechselt dabei auf die andere Seite des Weges (der Laufweg bleibt, das Team geht auf der anderen Seite am Schild vorbei); eine automatisch gesetzte Pylone wandert mit. Bei 301 und 329 ändert sich damit auch die Weggehrichtung: der HF geht im 45°-Winkel zu der Seite weg, auf der das Schild steht; ein bereits gesetztes Abrufschild danach wird dazu auf die andere Seite gespiegelt. Ohne Auswahl stehen 324/329 rechts vom Laufweg (329: Weggehen nach rechts), 301 mittig (Weggehen nach links).

Pylonen, Hürden und der Ausgangspunkt werden bei aktivem Assistenten wie beim normalen Platzieren gesetzt. Abbrechen mit Esc oder „Abbrechen“ in der Hinweisleiste über dem Katalog.

6. Schilder platzieren

Rechte Leiste: Klasse wählen (Beginner, Klasse 1–3, Senior, Start/Ziel/Zusatz) und ein Schild per Drag & Drop auf das Feld ziehen. Solange die rechte Maustaste auf einem Schild im Katalog gedrückt bleibt, wird es auf 200 % vergrößert angezeigt. Die Stationsnummer wird automatisch vergeben (Start-, Ziel- und Zusatzschilder bleiben unnummeriert). Bei Senior gibt es zwei Startschilder: S-Start (linksgeführt) und S-Start-rechts (rechtsgeführter Start). Die Zusatzschilder Z-0a – Z-0e (und ihr Senior-Gegenstück) erscheinen dabei zwar ohne eigene Stationsnummer, werden aber weiterhin in der Schilderliste geführt – direkt hinter dem Schild, zu dem sie gehören. Schilder, die für die in den Stammdaten gewählte Klasse bzw. wegen einer entsprechenden Regel (z. B. Senior: nur Zusatzschilder a/c/e) nicht vorgesehen sind, werden im Katalog ausgegraut dargestellt – rein als Hinweis, Auswahl und Drag & Drop bleiben weiterhin möglich. Ist gerade ein Abrufschild fällig (unmittelbar nach einem „Hund wartet“-Schild ohne eigenen Abruf muss laut Abschnitt 4b ein Abrufschild folgen), werden zusätzlich alle Schilder außer den gültigen Abrufschildern ausgegraut – so lassen sich die passenden Schilder auf einen Blick finden. Sobald ein Abrufschild platziert wurde, verschwindet das Ausgrauen wieder.

Breite der Schilderspalte: Die Schilderspalte rechts lässt sich an ihrem linken Rand (kleiner Griff) breiter oder schmaler ziehen – die Schilderbilder werden dabei mitvergrößert und sind auf großen Bildschirmen besser lesbar. Das Feld passt sich an den übrigen Platz an; die Breite wird im Browser gemerkt. Doppelklick auf den Griff stellt die Standardbreite wieder her.

Automatische Platzierung per Doppelklick: Ein Doppelklick auf ein Schild im Katalog platziert es automatisch 4 m vom letzten Schild der Schilderliste entfernt, in der aktuellen logischen Laufrichtung des Kurses und passend dazu gedreht (ohne bisherige Schilder: 4 m vom Startschild aus). Die Richtungsschilder B-030/S-030 (Bogen rechts) und B-033/S-033 (Zick-Zack re-li) drehen die Laufrichtung danach um 90° nach rechts, B-031/S-031 (Bogen links) und B-034/S-034 (Zick-Zack li-re) um 90° nach links – jedes weitere per Doppelklick platzierte Schild folgt automatisch dieser neuen Richtung. Position und Drehung lassen sich wie gewohnt per Hand nachjustieren.

6a. Schildnummern und Stationsnummern

Auf dem Feld stehen an jedem Schild zwei verschiedene Nummern:

Die Stationsnummern legen fest, in welcher Reihenfolge Laufweg, Führseite, Regelprüfung, Analyse, Schilderliste und Ausdruck die Schilder behandeln. Wo ein Schild auf dem Feld steht, spielt dafür keine Rolle: wird ein Schild verschoben, behält es seine Nummer.

Manueller Modus (Assistent aus) – so gehst du vor

Im manuellen Modus bestimmst du die Laufreihenfolge selbst; die Stationsnummern sind die Grundlage für Schilderliste, Regelprüfung, Analyse und Ausdruck.

  1. Schilder in Laufreihenfolge setzen: Startschild aufs Feld ziehen, dann die Schilder in der Reihenfolge per Drag & Drop (oder Doppelklick) setzen, in der das Team sie ablaufen soll. Jedes neue Schild bekommt automatisch die nächste Nummer.
  2. Nummern prüfen: auf dem Feld die Stationsnummern (schwarze Zahl im Kreis links oben am Schild) von 1 an durchgehen.
  3. Reihenfolge korrigieren: ☰ Schilderliste öffnen und die Zeile des falsch nummerierten Schildes per Drag & Drop an die richtige Stelle ziehen. Alle Nummern werden sofort neu vergeben – auf dem Feld, in der Liste und im Ausdruck.
  4. Vergessenes Schild nachtragen: Rechtsklick auf das Schild, hinter dem es gelaufen wird → „Neues Schild danach einfügen …“ → Schild im Katalog doppelklicken oder aufs Feld ziehen. Es bekommt die Nummer direkt dahinter, alle folgenden rücken um eins weiter.
  5. Schild austauschen: Rechtsklick → „Schild ersetzen …“ – das neue Schild übernimmt Platz und Nummer des alten.
  6. Schild entfernen: Schild anklicken und Entf drücken (oder Rechtsklick → „Schild löschen“). Die folgenden Nummern rücken automatisch nach.
  7. Station ohne Schild: Werkzeug ① Nummer (linke Leiste) wählen und ins Feld klicken. Die Nummer reiht sich hinten ein und lässt sich in der Schilderliste wie ein Schild verschieben.
  8. Laufweg zeichnen: Pfeile mit dem Werkzeug „⇢ Laufweg“ von Station zu Station ziehen – sie richten sich im manuellen Modus nicht nach den Nummern.

Automatischer Modus (Assistent an) – so gehst du vor

Im automatischen Modus verbindet der Assistent die Schilder genau in der Reihenfolge der Stationsnummern: Start → 1 → 2 → … → Ziel. Die Nummern bestimmen also direkt den Laufweg.

  1. Startschild setzen und 🧭 Assistent starten.
  2. Schilder per Doppelklick im Katalog setzen: jedes Schild wird hinter der letzten Station in Laufrichtung platziert und bekommt die nächste Nummer. Der Laufweg wird automatisch mitgezeichnet.
  3. Schild an eine andere Stelle des Feldes schieben: einfach ziehen – die Nummer bleibt, der Laufweg wird neu berechnet und folgt dem Schild.
  4. Reihenfolge ändern: in der ☰ Schilderliste die Zeile verschieben. Nummern und Laufweg passen sich sofort an.
  5. Schild dazwischen einfügen oder austauschen: Rechtsklick → „Neues Schild danach einfügen …“ bzw. „Schild ersetzen …“. Das neue Schild wird zwischen die beiden Stationen gesetzt, nummeriert und in den Laufweg eingebunden.
  6. Zum Schluss Zielschild setzen und den Laufweg von Start über 1, 2, 3 … bis Ziel kontrollieren. Läuft er kreuz und quer über das Feld, stimmt die Nummernfolge nicht mit der gewünschten Laufrichtung überein – dann in der Schilderliste korrigieren.

Wechsel zwischen den Modi: Die Stationsnummern bleiben beim Ein- und Ausschalten des Assistenten unverändert. Mit ⏹ Assistent beenden bleiben die zuletzt berechneten Pfeile als normale, einzeln bearbeitbare Elemente stehen; wird der Assistent wieder gestartet, ersetzt er alle Laufweg-Pfeile wieder durch den Weg in Nummernfolge.

Tipp: Vor dem Drucken die Nummern auf dem Feld von 1 bis zum letzten Schild durchgehen – die gleiche Reihenfolge steht in der Schilderliste und im Ausdruck.

7. Mehrschilderübung (MSÜ)

Eine Mehrschilderübung wird direkt auf dem Feld aus einzelnen Schildern zusammengesetzt – mit dem Werkzeug ⊞ MSÜ in der linken Leiste. Die frühere Auswahl per Einzelklick im Katalog und das Fenster „Mehrschilderübung platzieren“ gibt es nicht mehr.

Aufbauen

  1. Das erste Schild der MSÜ ganz normal setzen (ziehen oder Doppelklick).
  2. Werkzeug ⊞ MSÜ wählen. Über dem Katalog erscheint eine kurze Anleitung.
  3. Das nächste Schild aus dem Katalog an das gesetzte Schild ziehen: Es rastet rechts daneben oder darunter ein – je nachdem, wo du es loslässt. Eine gestrichelte grüne Vorschau zeigt den Platz schon beim Ziehen.
  4. So entsteht eine Schilderreihe (immer rechts anhängen) oder ein Schilderblock (auch darunter anhängen, z. B. 2 × 2).
  5. Schneller: Bei aktivem MSÜ-Werkzeug hängt ein Doppelklick im Katalog das Schild rechts an das zuletzt gesetzte Schild an.

Die Schilder werden wie beim Lesen abgearbeitet: Zeile für Zeile, jeweils von links nach rechts (bezogen auf das Schild selbst, auch wenn der Block gedreht ist). In dieser Reihenfolge laufen Stationsnummern, Schilderliste, Seitenwechsel, Laufwegfarbe, Regelprüfung, Analyse und Begehung. Jedes Übungsschild im Block hat seine eigene Stationsnummer, Zusatzschilder bleiben ohne Nummer.

Zusatzschilder

Zusatzschilder (Z-0a – Z-0e) rasten mit jedem Werkzeug ein, wenn sie an ein Schild gezogen werden. Sie können rechts neben oder unter das Hauptschild gezogen werden. Ein Doppelklick auf ein Zusatzschild hängt es rechts an das zuletzt gesetzte Schild an. Per Rechtsklick auf das Zusatzschild lässt es sich zwischen rechts daneben und darunter umsetzen; der Laufweg beginnt dann vor der unteren Schilderreihe. Nach einem Schild, das zwingend ein Zusatzschild braucht (z. B. 214), erscheint ein Hinweis; bei aktivem Assistenten wechselt der Katalog dazu auf den Reiter mit den Zusatzschildern. Ein Übungsschild mit seinem Zusatzschild zählt nicht als MSÜ.

Verschieben, ändern, tauschen

Eingang und Ausgang

Sobald die Schilder stehen, ermittelt der Planer Eingang (grüner Punkt E) und Ausgang (gelber Punkt A mit Pfeil in Ausgangsrichtung) selbst aus der Schilderlogik. Die Punkte sind zu sehen, wenn die MSÜ ausgewählt oder das MSÜ-Werkzeug aktiv ist (nicht im Ausdruck):

Von Hand ändern: MSÜ auswählen – im Eigenschaften-Feld oben rechts stehen die Zeilen E und A mit ⬅ (links am Block), ⬇ (vor dem Block), ➡ (rechts am Block) und Auto (wieder automatisch). Eine automatisch ermittelte Seite ist gestrichelt umrandet. Der Laufweg des Assistenten führt zum Eingang und geht am Ausgang weiter; innerhalb des Blocks wird kein Laufweg gezeichnet. Bei einem Schild mit Zusatzschild ohne weitere Schilder gilt die vom Zusatzschild vorgegebene Laufweg-Logik.

Regeln

Ältere Parcours-Dateien mit MSÜs (Anordnung „nebeneinander“, „untereinander“ oder „Zweiergruppen“ und den damals gewählten Eingängen/Ausgängen) werden unverändert geladen und lassen sich mit dem MSÜ-Werkzeug weiter bearbeiten.

8. Schilderliste

Button ☰ Schilderliste schaltet zwischen Zeichenfläche und Liste um. Die Liste zeigt zu jedem Eintrag Nummer, Schild, Kurztext, Beschreibung – auf dem Bildschirm wie in der gedruckten PDF identisch. Eine Mehrschilderübung (mindestens zwei eigenständige Übungsschilder in einem Block) wird dabei mit einer dünnen gestrichelten roten Linie umrahmt; ein einzelnes Übungsschild mit Zusatzschild allein zählt nicht als MSÜ und bleibt unmarkiert. Zusatzschilder (Z-0a – Z-0e) stehen ohne eigene Nummer als eigene Zeile direkt hinter ihrem Vorgängerschild. Die Schildertexte (Kurztext und Beschreibung) sind eigene, sinngemäß verkürzte Fassungen; die genaue Schilderbeschreibung steht in der Prüfungsordnung Rally Obedience des VDH – darauf weisen Liste, Ausdruck/PDF und Excel-Export hin. Zeilen lassen sich per Drag & Drop umsortieren (ändert die Nummerierung bzw. die Zuordnung eines Zusatzschilds) oder einzeln löschen (🗑).

9. Speichern, Laden, Neu beginnen

Offline nutzen und als App installieren

Über die Website aufgerufen, legt der Browser den Planer automatisch in seinem Zwischenspeicher ab. Danach startet er auch ohne Internet unter derselben Adresse. Mit 📥 Als App installieren (erscheint in der Kopfzeile, wenn der Browser es unterstützt) bekommt der Planer ein eigenes Symbol und startet wie ein Programm. Ist eine neue Version auf der Website, erscheint beim nächsten Start mit Internet oben der Hinweis „Neue Version verfügbar – jetzt aktualisieren“. Parcours werden weiterhin mit 💾 Speichern als Datei gesichert.

10. Drucken / Als PDF

🖨 Drucken / PDF öffnet die Vorschau:

„Drucken / Als PDF exportieren“ → Systemdruckdialog → „Als PDF speichern“ zum Herunterladen. Der Dateiname wird automatisch aus den Stammdaten gebildet und erscheint zusammen mit dem Druckzeitpunkt (Datum und Uhrzeit) und der Internetadresse des Planers in der Fußzeile beider PDF-Seiten.

Hinweis: Manche Browser blenden im Druckdialog zusätzlich eigene „Kopf- und Fußzeilen“ ein (z.B. Datum und Dokumenttitel oben, Adresse und Seitenzahl unten). Das ist eine Einstellung des Browsers, nicht des Parcoursplaners – erscheinen dadurch Angaben doppelt, lässt sich das unter „Weitere Einstellungen“ im Druckdialog mit dem Schalter „Kopf- und Fußzeilen“ abschalten.

10a. Regelprüfung

✓ Prüfen vergleicht den Parcours mit den Rahmenbedingungen aus Abschnitt 5 des VDH-Regelwerks Rally Obedience für die in den Stammdaten gewählte Klasse. Ein Klick öffnet ein Fenster mit allen Prüfpunkten – je Punkt ✓ (erfüllt), ✗ (nicht erfüllt) oder ⚠ (Hinweis) und einer kurzen Begründung, bei Fehlern mit den betroffenen Schildern.

Farbe des Buttons: Der Prüfen-Button wird grün, sobald der Parcours alle Prüfpunkte erfüllt (auch keine offenen Hinweise). In allen anderen Fällen bleibt er farblos – dann zeigt ein Klick, was noch fehlt. Beim Überfahren mit der Maus steht im Tooltip kurz die Anzahl der Fehler und Hinweise.

Was geprüft wird

Wie die Führseite bestimmt wird

Die Prüfung verfolgt die Seite des Hundes von Station zu Station: Start-links / S-Start = links, Start-rechts / S-Start-rechts = rechts. Wechselschilder (123–126, 232, 325–328) wechseln die Seite; 215, 216 und 321 sowie die Zusatzschilder a–d enden immer links; Zusatzschild e behält die Seite. Ein Schild, an dem der Hund die Seite wechselt, zählt schon zur neuen Seite (z. B. 125 von links nach rechts = rechtsgeführte Übung). In einer MSÜ gilt die Leserichtung (links nach rechts, oben nach unten). Unter den Prüfpunkten zeigt die Tabelle Seitenfolge für jede Station die berechnete Seite – so lässt sich jeder Fehler nachvollziehen.

Die Prüfung ist eine Arbeitshilfe und ersetzt nicht die fachliche Abnahme durch den Rally Obedience Richter (RO-R).

10b. Assistent

🧭 Assistent starten berechnet ab dem Startschild automatisch den kompletten Laufweg (Verbindungspfeile) zwischen allen platzierten Schildern/MSÜs — inklusive der Führhand-Seite (schwarz/rot) und der Sonderfälle bei Richtungs-, Slalom-/Spiralschildern. Solange der Assistent aktiv ist, wird der Laufweg nach jeder Änderung automatisch neu berechnet; von Hand gezeichnete Laufweg-Pfeile werden dabei ersetzt. ⏹ Assistent beenden schaltet die automatische Berechnung ab — die zuletzt berechneten Pfeile bleiben als normale, einzeln bearbeitbare Elemente erhalten. Laufweg-Pfeile werden auf der Zeichenfläche stets hinter den Schilderbildern gezeichnet, damit ein durch ein Schild hindurchlaufender Pfeil das Schild nicht verdeckt.

Automatische Ausrichtung: Solange der Assistent aktiv ist, wird ein Schild/MSÜ-Block beim Platzieren (Drag & Drop aus dem Katalog) oder beim Verschieben auf der Zeichenfläche automatisch parallel zur Lauflinie zur vorherigen Station ausgerichtet. Eine manuelle Feinjustage über den Dreh-Griff am Schild bleibt danach jederzeit möglich, bis das Schild erneut verschoben wird.

Manuelle Laufweg-Start-Markierung: Bei Figur-Schildern mit variablem Ausgang (Slalom, Spirale, Ablenkung, Pylon-Wechsel: 111, 117, 126, 220, B-018, B-019, B-020, B-021, B-022, B-026, B-027) wird der Punkt, an dem der Laufweg nach dem Lauf durch die Figur weiter zum nächsten Schild geht, normalerweise automatisch angenommen. Mit einem dieser Schilder ausgewählt öffnet sich das Eigenschaften-Panel (sonst nur bei Linien/Pfeilen/Tapsen/Hürden sichtbar) mit dem Button „📍 Laufweg-Start markieren“ — danach einmal auf das Feld klicken, um zu markieren, wo der weitere Laufweg aus der Figur tatsächlich startet. Die Markierung erscheint danach als kleiner, farbiger Punkt direkt auf dem Plan und lässt sich jederzeit einfach mit der Maus an eine neue Stelle ziehen. Sie ersetzt ab sofort den automatisch angenommenen Ausgangspunkt dieses Schildes: der ganz normale, durchgezogene Laufweg-Pfeil beginnt dann direkt an dieser Markierung und läuft zum nächsten gesetzten Schild — wie bei jeder anderen Verbindung im Kurs. Über den ✕-Button daneben lässt sich die Markierung wieder entfernen (dann gilt wieder die automatische Annahme). Die Markierung ist optional und wird beim Platzieren eines dieser Schilder während der Assistent aktiv ist zusätzlich per Hinweisbanner angeboten.

Hinweis: Vor dem Start muss ein Startschild (Start-links oder Start-rechts) platziert sein.

Seite bei 301 und 329: Wird ein einzelnes Schild 301 oder 329 gesetzt, fragt der Planer, ob es links oder rechts vom Laufweg steht. Danach richten sich Ankunft und Weggehrichtung (der HF geht im 45°-Winkel von der Schildseite weg). Esc lässt die Voreinstellung; ändern lässt sich die Seite jederzeit im Eigenschaften-Feld oder per Rechtsklick. Ist eine Seite gewählt, setzt der Assistent das nächste Schild (das Abrufschild) 3 m vor das Bleib-Schild und 1,8 m zur anderen Seite versetzt (gemessen vom Laufweg neben dem Bleib-Schild bis zum Ankunftspunkt am Abrufschild – der HF geht auf beiden Seiten gleich weit seitlich, also im selben Winkel) (Schild links vom Laufweg → Abrufschild rechts und umgekehrt, damit der Weg nicht über das Schild führt), parallel dazu; danach geht der Laufweg wieder geradeaus. Wird die Seite später umgestellt, wandert das Abrufschild mit auf die andere Seite.

Schrägsprünge 313 und 314: Beim Setzen wird die Hürde 5 m voraus und 1,8 m seitlich (gemessen ab dem Laufweg, also Schildkante + Laufweg-Abstand) platziert. Zusätzlich zieht der Assistent ab Beginn des Arbeitsbereichs eine 10 m lange rote Linie parallel zum Laufweg, die Laufweg und Schild/Hürde trennt – die Linie, an der der HF entlanggeht. Hürde und Linie lassen sich wie jedes Element verschieben und werden mit dem Schild gelöscht.

Abstand zum nächsten Schild: Automatisch gesetzte Schilder liegen 4 m nach dem vorherigen; nach 323 (Halt – Wegrennen – Abruf) sind es 8 m.

10c. Analyse

📊 Analyse öffnet rechts über dem Schilderkatalog ein Fenster mit Kennzahlen zum ganzen Parcours. Es aktualisiert sich bei jeder Änderung und kann offen bleiben, während man weiterplant; ✕ schließt es. Im Ausdruck erscheint es nicht.

Die Kennzahlen

Bedienung

Grundlage sind die je Schild hinterlegten, freigegebenen Werte aus der Schilder-Spezifikation (Spalten „Analyse“). Senior-Schilder verwenden die Werte ihres Grundschildes.

10d. Parcoursbegehung (3D)

🚶 Begehung zeigt den geplanten Parcours so, wie ihn die Hundeführer bei der Begehung vor dem Start erleben: Rasen, Schilder in schrägen Schilderhaltern (Schildnummer rechts oben, Stationsnummer links oben), Pylonen und Hürden. Man steht im Arbeitsbereich vor der Station, blickt schräg nach unten auf das Schild bzw. die Schilder einer MSÜ und sieht in der Entfernung bereits die folgenden Stationen. Oben stehen Station, Schildnummer und Kurztext, links unten zeigt eine kleine Übersichtskarte, wo man gerade steht.

Von Station zu Station

Frei gehen und umsehen

Die Begehung zeigt den Stand beim Öffnen; nach Änderungen am Plan einfach neu öffnen. Die Schilder sind dabei in echter Größe (DIN A4) dargestellt, MSÜ-Schilder stehen dicht nebeneinander, wie draußen auf dem Platz. Sie funktioniert auch in der installierten App und ohne Internet.

11. Rückgängig / Wiederholen

↶ Undo / ↷ Redo oben in der Kopfzeile, oder Tastenkürzel Strg+Z / Strg+Y.